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VDM: Bargeld ist ein gesetzliches Zahlungsmittel

Der Vorstand des VDM (Verband deutscher Metallhändler) hat sich auf seiner  jüngsten Sitzung ausführlich mit der aktuellen Diskussion zum Thema "gesetzliches Verbot von Bargeschäften im Schrotthandel" beschäftigt. Im Ergebnis bestätigte der VDM seine bisher schon vertretene Position, forderte aber darüberhinaus, dass der Gesetzgeber die bestehenden strengen Datenschutzregeln lockert, damit Lieferanten eindeutig identifiziert werden können. Hier der Beschluss des VDM-Vorstandes im Wortlaut:

" Der VDM hält ein gesetzliches Verbot von Bargeschäften im Schrotthandel nicht für sinnvoll und zielführend. Bargeld ist ein gesetzliches Zahlungsmittel, ein Verbot nur für den Schrotteinkauf käme einer Diskriminierung und Kriminalisierung der gesamten Branche gleich.

Ein wirksamer Schutz vor kriminellen Handlungen kann nur durch eine gewissenhafte Überprüfung der Lieferanten einerseits und der gehandelten Ware andererseits erreicht werden. Der VDM wird seinen Mitgleidern deshalb einen 'Leitfaden zum Risikomanagement beim Ankauf von Metallschrott' zur Verfügung stellen. Der Verband wird in seinem Leitfaden aber darauf hinweisen, dass es bei größeren Geschäftsvolumen aus Sicherheitsgründen durchaus sinnvoll ist, auf Bargeschäfte zu verzichten und stattdessen den Überweisungsweg zu wählen. Die Entscheidung hierüber liegt aber beim Unternehmer, nicht beim Staat.

Die Bundesregierung wird aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen, dass bei der Anlieferung von Schrotten Personalausweise bzw. Pässe der Lieferanten fotokopiert bzw. eingescannt werden dürfen. Nur so lassen sich betrügerische Lieferanten eindeutig identifizieren. Dies wäre ein wirklich sinnvoller Schritt zur Kriminalitätsbekämpfung." 

Quelle: recycling aktiv, Ausgabe 5/2013